bbm_neue_perspektive

Wie wertlos ist der US-$?



Wie wir hier erläutern, basiert der Wert von Geld vor allem auf Vereinbarungen und Vertrauen. Welchen Wert hat eigentlich der US-Dollar?

Welchen Wert hat Geld, das man beliebig vermehren kann?


Wieviele US-Dollar gibt es weltweit? Welche Gegenwerte gibt es für die Dollar-Menge?

Werfen wir einen kurzen Blick in die Geschichte:

1944 beschlossen die Alliierten des 2. Weltkriegs auf der Konferenz von Bretton Woods ein Welt- währungssystem, in dem der US-$ an Gold gebunden wurde, und die Währungen der anderen teilnehmenden Länder wiederum an den US-$. Zentrales Element der Goldbindung war, daß die Mitgliedsländer ihre Währungen jederzeit in Gold umtauschen konnten.
Nur 2 Jahrzehnte später kollabierte das System, als die USA die Kosten des Vietnamkriegs durch eine Erhöhung der Geldmenge finanzieren wollte. 1969 waren die USA zahlungsunfähig und konnten die Devisen der anderen Länder nicht mehr in Gold umtauschen. Nachdem alle Beteiligten 2 Jahre lang ratlos waren, wie man mit der Zahlungsunfähigkeit der USA umgehen soll, zog US-Präsident Nixon einen Schlußstrich und kündigte 1971 die Goldumtauschgarantie. Nach zwei weiteren ratlosen Jahren wurde der Druck auf den Dollar so groß, daß das Bretton-Woods-System zusammenbrach. Ab da gab es kein Halten mehr.

Die Grafik rechts zeigt den ersten steilen Anstieg des hemmungslosen Geld- druckens zwischen 1981 und 1989.

Das entsprach der Amtszeit Ronald Reagans, dessen "Reaganomics" von Neoliberalen gern als Beweis ihrer Thesen verwendet wird.

Wie man sieht, hat auch das Gelddrucken einen gewissen Anteil am "Erfolg".
Die Dollar-Flut
Menge US Dollar
Bild: Wikipedia

1996 realisierte US-Notenbankchef Alan Greenspan, daß man Dollars geradezu beliebig vermehren kann, ohne daß dessen Wert von den Mächtigen dieser Welt infrage gestellt wird. Nie war die Steigerung steiler. In Greenspans Amtszeit stieg die Geldmenge (M3) von 3,614 Billionen US-$ auf 10,250 Billionen US-$ (siehe Tabelle unten auf dieser Wikipedia-Seite), ohne daß entsprechende Gegenwerte dies rechtfertigten.

Warum enthält die Grafik der Dollarflut keine aktuellen Zahlen? Weil die US-Zentralbank seit dem 10.11.2005 geheim hält, wieviele Dollars in Umlauf sind.

Wir fragten bei der Bundesbank nach, wie groß die Menge der immer noch wichtigsten Währung der Welt es weitweit gibt. Antwort der Bundesbank: Keine Ahnung. Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen. Die Bundesbank hat keine Ahnung, wieviel von der wichtigsten Währung der Welt in Umlauf ist. Den Wahrheitsgehalt unserer Aussage können Sie selbst einfach nachprüfen. Fragen Sie doch einmal die Bundesbank, die Europäische Zentralbank, die US Federal Reserve Bank, unsere Frau Doktor Bundeskanzlerin, Ihre Bundestagsabgeordneten oder Ihre Hausbank, wieviele Dollars es gibt. Und Sie werden sehen: Niemand weiß es.

Seit die Menge des Dollar geheim ist, können die USA noch hemmungsloser Dollars drucken. Kein anderes Land der Welt könnte sich das erlauben, ohne daß der Wert seiner Währung entsprechend abstürtzte und das Land in einer Hyperinfaltion untergeht. Diesen grotesken Zustand erläuterte der Abgeordnete Ron Paul im US-Congress:

US-Congressabgeordneter Ron Paul: Der Kaiser ist ja nackt!


Den Inhalt des  Märchens "Des Kaisers neue Kleider" beschreibt Wikipedia wie folgt: "Das Märchen handelt von einem Kaiser, der sich von zwei Betrügern für viel Geld neue Gewänder weben lässt. Diese machen ihm weis, die Kleider seien nicht gewöhnlich, sondern könnten nur von Personen gesehen werden, die ihres Amts würdig und nicht dumm seien. Tatsächlich geben die Betrüger nur vor zu weben und dem Kaiser die Kleider zu überreichen. Aus Eitelkeit und innerer Unsicherheit erwähnt dieser nicht, dass er die Kleider nicht sehen kann und auch die Menschen, denen er seine neuen Gewänder präsentiert, geben Begeisterung über die scheinbar schönen Stoffe vor. Der Schwindel fliegt erst auf, als ein Kind ausruft, der Kaiser habe gar keine Kleider an. Die Erzählung wird gelegentlich als Beispiel angeführt, um Leichtgläubigkeit und die unkritische Akzeptanz angeblicher Autoritäten und Experten zu kritisieren."

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Der texanische Congressabgeordnete Ron Paul hielt am 15.02.2006 eine äußerst bemerkenswerte Rede im US-Congress - dem mächtigsten Parlament der Weltgeschichte. Die Originalrede finden Sie auf dieser US-Regierungsseite, eine deutsche Übersetzung finden Sie im Wertpapier-Forum. Auszüge:

"Die Elite der Geldmanager vereinbarte, besonders nachhaltig unterstützt von den US-Behörden, ein Abkommen mit der OPEC, den Preis für Erdöl weltweit ausschließlich in Dollar festzusetzen. Dies verhalf dem Dollar zu einem besonderen Platz unter den Weltwährungen und sicherte den Dollar im Endeffekt mit Öl ab. Im Gegenzug versprachen die USA, die diversen Öl-Scheichtümer gegen drohende Invasionen oder innere Aufstände zu schützen. Dieses Arrangement setzte den Aufstieg der radikalen islamischen Bewegung unter denen in Gang, die uns unseren Einfluss in der Region übel nahmen. Das Abkommen verlieh dem Dollar eine künstliche Stärke, verbunden mit unglaublichen finanziellen Vorteilen für die Vereinigten Staaten. In dem Maße, wie der Dollareinfluss gedieh, erlaubte uns dies, unsere Geldinflation zu exportieren, und zwar über große Preisnachlässe beim Öleinkauf und beim Import anderer Güter."

"Auf kurze Sicht können die Herausgeber nicht gedeckter Papierwährungen erhebliche Profite akkumulieren. Auf längere Sicht bedroht dies das Land, welches die Weltleitwährung stellt. In diesem Fall sind das die USA. Solange andere Länder unsere Dollars in reale Wirtschaftsgüter eingetauscht haben, kamen wir gut raus."

"Allein im letzten Jahr wuchs die Geldmenge M3 um über 700 Milliarden Dollar."

"Das letztjährige Handelsdefizit lag bei über 728 Mrd. Dollar. Ein Zwei-Billionen-Dollar- Krieg tobt, und es werden Pläne lanciert, den Krieg auf den Iran und möglicherweise Syrien auszudehnen. Die einzige Kraft, die dies verhindern kann, ist die weltweite Abkehr vom Dollar. Diese wird kommen und schlimmere Bedingungen als 1979/80 hervorrufen, die 21%ige Zinsraten erforderten, um korrigierend einzugreifen. Aber in der Zwischenzeit wird alles nur Erdenkliche getan, um den Dollar zu schützen. Wir teilen dieses Interesse mit denjenigen, welche unsere Dollars horten, um die Farce fortzusetzen."

"Die Lizenz, Geld quasi aus dünner Luft zu drucken, ermöglicht es uns, die Rechnungen durch Preisinflation zu begleichen."

"Das geht so lange, bis dieser Betrug aufgedeckt wird und ausländische Produzenten entscheiden, sich nicht in Dollars auszahlen zu lassen bzw. diese nicht länger für die Bezahlung der von ihnen erworbenen Güter vorrätig zu halten. ... Es wird alles Mögliche unternommen, um zu verhindern, dass den breiten Massen dieser Betrug des Währungssystems, unter dem sie zu leiden haben, enthüllt wird."

"Es ist ein unbestreitbarer Vorteil für uns, wertvolle Güter einzuführen und dafür im Wert verfallende Dollars zu exportieren. Die Exportnationen sind in ihrem Wachstum von unseren Käufen abhängig geworden. Diese Abhängigkeit macht sie zu unseren Verbündeten im fortgesetzten Betrug, und ihre Teilhabe an diesem hält den Wert des Dollar künstlich hoch. Sollte dieses System noch über lange Zeit funktionieren, müßten die US-Bürger nie mehr arbeiten. Genau wie die Römer könnten auch wir „Brot und Spiele“ genießen. Aber denen ging schlußendlich das Gold aus und Roms Unvermögen, die eroberten Länder weiter auszu- plündern, führte zum Zusammenbruch seines Imperiums. Das wird auch uns geschehen, wenn wir diese Pfade nicht verlassen."

"Leute zu zwingen, Papiergeld ohne realen Wert zu akzeptieren, klappt nur kurze Zeit. Auf lange Sicht führt das zu ökonomischen Erschütterungen im Inland und weltweit und muss letztlich mit einem Preis bezahlt werden."

Die Aufrechterhaltung der Dollar-Illusion als Kriegsgrund


In seiner Congress-Rede vom 15.02.2006 erläuterte der US-Congressabgeordnete Ron Paul desweiteren den Zusammenhang zwischen der Aufrechterhaltung der Dollarillusion und dem Irak-Krieg:

"Im November 2000 verlangte Saddam Hussein für das irakische Öl Euros. Seine Arroganz bedrohte den Dollar; seine nicht vorhandene militärische Macht stellte hingegen nie eine Bedrohung dar. Auf der ersten Kabinetts-Sitzung der neuen Administration 2001 – so wird von Finanzstaatssekretär Paul O’Neill berichtet – war der wichtigste Tagesordnungspunkt, wie wir Saddam Hussein aus dem Amt jagen könnten – obwohl es keinerlei Anzeichen gab, in welcher Weise er uns bedrohte."

"Es fand keine öffentliche Diskussion darüber statt, dass wir Saddam Hussein beseitigen wollten, weil er mit der Auspreisung des Öls in Euro die Integrität des Dollars als Weltreservewährung angriff."

"Im Jahre 2001 verkündete der Botschafter Venezuelas in Russland, sein Land steige bei der Auspreisung aller Ölverkäufe auf Euro um. Innerhalb eines Jahres gab es einen Staatsstreich gegen Chavez, den, so wird berichtet, unsere CIA unterstützte."

"Falls die Ölmärkte den Dollar durch den Euro ersetzen, würde das unmittelbar unsere Möglichkeiten einengen, ohne weitere Einschränkungen die Weltreserve-Währung zu drucken."

"Im Gegensatz zu früheren Zeiten erklären wir uns nicht zum unmittelbaren Eigentümer der Naturschätze anderer Länder, bestehen jedoch darauf, dass wir kaufen können, was wir wollen, und dass wir mit unserem Papiergeld dafür bezahlen können. Jedes Land, das unsere Herrschaft herausfordert, geht ein großes Risiko ein. Unser gesamtes wirtschaftliches System hängt davon ab, dass das gegenwärtige Dollar-Recycling-System Bestand hat. Wir leihen uns jährlich 700 Mrd. Dollar von unseren „großzügigen Wohltätern“, welche dafür hart arbeiten und unsere Dollarnoten für ihre Produkte annehmen."

Das alles ist so unglaublich, daß diejenigen, deren Weltbild es erschüttert, es als Verschwörungstheorie abzuqualifizieren versuchen. Wie z.B. die Wikipedia-Zensoren, die die Fakten subjektiv als "Hypothese" bewerten. Im Kontrast zu den subjektiven Wikipedia-Zensoren finden Sie nachfolgend neben Ron Paul weitere selbst denkende Quellen:


Too big to fail - wie lange noch?


In der theoretischen Ökonomie hängt der Wert jedes Wirtschaftsgutes von seiner Knappheit ab, also vom Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Ein Mangel steigert die Preise, ein Überangebot drückt sie. Das gilt auch für Geld. Theoretisch. In der Praxis gilt das jedoch nicht, wenn diejenigen, die sehr viel Geld und Einfluß besitzen, ein Interesse am Werterhalt des Geldes besitzen. Dann werden die Gesetze der Ökonomien außer Kraft gesetzt.

Als Russland in den 1990er-Jahren versuchte, seine Finanznöte zu verringern, indem es massenhaft Rubel druckte, stürzte dessen Wert ins Bodenlose. Die USA verfielfachen die Masse ihrer Währung (siehe oben) - ohne nennenswerte Gegenwerte. Und der Dollarkurs sinkt nicht. Wenn zwei das gleiche tun, ist das also auch in diesem Fall nicht dasselbe. Der Unterschied liegt einerseits im Vertrauen. Russland vertraute man nicht, den USA hingegen schon. Der andere Grund ist das "too big to fail" (zu groß, um zu versagen). Was heißt das?

Prof. Noriko Hama von der Universität Kyoto erklärte dazu in der SZ vom 25.09.2007: "Das Festhalten am Dollar ist eher eine Frage des "too big to fail". Wenn der Dollar fällt, sinkt auch das Vermögen derer, die ihn halten. Niemand will deshalb in dieser Situation sagen, der Kaiser habe keine Kleider. Wenn die Probleme offen angesprochen werden, kann das ganze System einbrechen."

Wie wir hier erläutern, basiert der Wert von Geld vor allem auf Vereinbarungen und Vertrauen. Was geschieht, wenn den Menschen bewußt wird, wie labil das Dollar-Kartenhaus eigentlich ist?

So wackelig ist das Dollar-Kartenhaus


Wie u.a. der US-Congressabgeordnete feststellte, liegt der größte Gegenwert des US$ im Zwang der US-Regierung auf die Ölexporteure, Öl gegen Dollar zu verkaufen. Die USA - weltgrößter Ölverbraucher - müssen zwei Drittel des verbrauchten Öls importieren. Um ihre gewaltige Ölrechnung zu bezahlen, brauchen Sie nur Papier zu bedrucken. Eigentlich müssen sie nicht einmal das. Es genügt, Bits und Bytes von einem US-Bank-Computer z.B. auf einen Saudi-Arabischen Bank-Computer zu senden. Und was können die Ölverkäufer mit den Dollarmassen anfangen? Sie können sie am einfachsten dort ausgeben bzw. investieren, wo Dollars das offizielle Zahlungsmittel sind: In den USA.

Das ist das scheinbar profitablelste Geschäft aller Zeiten. Aber ist das Geschäft wirklich so profitabel? Und wie lange kann dieses Geschäftsmodell funktionieren?

Den Versuch des Irak, Öl gegen Euro zu verkaufen, beendeten die USA mit dem Irak-Krieg. Auf die Ankündigung einer Iranischen Ölbörse, Öl gegen Euro verkaufen zu wollen, reagierten die USA ebenfalls mit Kriegsdrohungen. Nach Venezuelas Ankündigung, Öl gegen Euro zu verkaufen, versuchten die USA dort einen Staatsstreich (siehe oben, Rede von Ron Paul).
Die größte Gefahr für den Dollar geht von Russland und China aus. Wenn Russen ihr Öl und Gas gegen Euro (oder irgendeine andere Währung außer dem Dollar) verkaufen, können die USA ihnen nicht drohen. Wenn China den Ölexporteuren anbietet, ihre Importe aus China in chinesischen Renmimbi zu verrechnen, können die USA ebenfalls nicht drohen.
Alle Ölexporteure haben den Wunsch, ihre geringwertigen Dollarbestände loszuwerden und auf werthaltigere Währungen umzusteigen. Wenn die Lawine einmal ins Rutschen kommt und Öl in Euro bezahlt werden muß - was geschieht dann mit den USA? Stellen Sie sich einmal folgende Fragen:
  1. Wie sollen die USA ihre gewaltige Ölrechnung für jährlich rd. 600 Mio. Tonnen Ölimporte
    (= jährlich 300 Mrd. $ bei 80$ pro Barrel) begleichen, wenn kein Ölexporteur mehr selbstgedruckte Dollar akzeptiert?
  2. Wie sollen die USA diese gewaltige Geldsummen in Form von Fremdwährungen wie Euro oder Yen verdienen - wo sie doch kaum noch über nennenswerte wettbewerbsfähige Industrien verfügen?
  3. Wie sollen die USA ihr Außenhandelsdefizit mindern und einen Konkurs vermeiden, sobald die Gläubiger ihre Geld fordern?
  4. Was geschieht mit dem Wert des Dollars, wenn die Ölexporteure ihre riesigen Dollarbestände auf den Markt werfen und für ein extremes Dollar-Überangebot sorgen?
  5. Was geschieht, wenn die Ölexporteure investieren nicht mehr in die USA, sondern in die Länder, in deren Wirtschaft höhere Renditen erwarten läßt.
  6. Die Ölverkäufer verkaufen ihre US-Investments, was der US-Wirtschaft Kapital entzieht.
  7. Der Wert des US-$ stürzt ab. Infolgedessen erleben die USA eine Hyperinflation wie Zimbabwe.
  8. Handelsunternehmen gehen Konkurs oder ziehen sich aus den USA zurück, weil der Wert der Dollars, die sie einnehmen, am nächsten Tag schon nicht mehr ausreicht, um die Lieferanten zu bezahlen, geschweigedenn Profite zu erwirtschaften.
  9. Pharmakonzerne können in den USA ebenfalls keine Profite mehr erwirtschaften und verkaufen Medikamente nur gegen Devisen. Niemand könnte mehr die Gehälter für Ärzte und Pfleger in Krankenhäusern bezahlen. Eine Gesundheitsversorgung gibt es nur noch für Gold- oder Devisenbesitzer.
  10. Für Lehrer und Schulen ist kein Geld mehr da. Die USA werden zu einem Land ohne öffentliches Bildungssystem.
  11. Auch gesamte restliche Öffentliche Dienst kann nicht mehr bezahlt werden. Kein Justizsystem, keine Feuerwehr, keine Straßenreinigung, keine öffentlichen Verwaltungen - nichts.
  12. Kein Soldat akzeptiert mehr Dollar als Sold. Damit löst sich das US-Militär auf. Niemand kontrolliert mehr die Atomwaffen.
  13. Die USA fallen in eine Tauschwirtschaft zurück. Da die meisten Amerikaner schon nach kurzer nichts werthaltiges zu tauschen haben, bricht die Lebensmittel- und die medizinische Versorgung völlig zusammen.
  14. Die USA befinden sich in der gleichen Situation wie Zimbabwe, Haiti und der Kongo.
Klingt nach Weltuntergang. Und für die USA ist es das auch. So lange zwei und zwei 4 sind, implodieren die USA in Anarchie und Chaos, wenn Öl in Euro bezahlt werden müßte. Da stellt sich die Frage: Kann es der Rest der Welt riskieren, etwas versagen zu lassen, daß eigentlich als "zu groß zum Versagen" gilt? Oder soll man die auf völlig absurden Grundlagen basierenden USA immer weiter so machen lassen?

Die Rettung der USA


Niemand kann ein Interesse daran haben, daß die USA zusammenbrechen. Wie die Rettung der USA möglich ist, lesen Sie hier.

Massenhaft Geld drucken? Kommt darauf an welches, für wen und wofür


Kann man massenhaft Geld drucken (bzw. als Datensatz in Computern buchstäblich aus dem Nichts erschaffen), um finanzielle Probleme zu lösen? Allein der Gedanke ist ein Angriff auf das Weltbild der Elfenbeimturm-Ökonomen. Die USA beweisen jedoch: Wenn man in der Weltwirtschaft eine ausreichend starke Position innehat, kann man Unmengen zusätzliches Geld in Umlauf bringen, ohne daß es dem System schadet. Im Gegenteil: Das zusätzliche Geld kann sogar ein Weg sein, um ein defizitäres System überhaupt aufrecht zu erhalten. (mehr)